Die lokalen und ferngesteuerten Mikrofon-/Line-Verstärker nutzen die patentierte Mikrofonverstärkertechnologie von SSL, um ein Signal von höchster Qualität an das Mischpult zu liefern. Die Schaltung ist gleichstromgekoppelt (keine Elektrolytkondensatoren im Signalweg) und verfügt über eine hohe Eingangsimpedanz. Die Verstärkung des Mikrofonverstärkers lässt sich in mehr als 16.000 Stufen äußerst präzise regeln, was eine absolut gleichmäßige Regelung, eine sehr gute Gleichtaktunterdrückung und extrem geringe Verzerrungen gewährleistet. Hörtests werden empfohlen.
Konfiguration der lokalen analogen Ein- und Ausgänge des L650: 16 Mikrofon-/Line-Eingänge, 16 Line-Ausgänge, 2 Kopfhörer-/Monitorausgänge. Konfiguration der digitalen AES/EBU-Ein- und Ausgänge: 4 Eingangs- und 4 Ausgangspaare. Die AES/EBU-Ein- und Ausgänge verfügen über eine stufenlos einstellbare Abtastratenkonvertierung.
Standardkonfiguration der MADI-Anschlüsse: 6 redundante Koaxialpaare und 2 Glasfaseranschlüsse (nicht redundant). Wenn keine Redundanz erforderlich ist, können diese Verbindungen unabhängig voneinander genutzt werden, wodurch maximal sechzehn Anschlüsse zur Verfügung stehen. Zusätzlich gibt es einen separaten optischen MADI-Anschluss (Ausgang/Eingang), der als „FX-Loop“ für den Anschluss eines externen Effektgeräts vorgesehen ist, beispielsweise eines Systems mit Waves Multirack oder eines VST-Effekt-Hosts. Die Standardkonfiguration bietet SSL Blacklight II-Anschlüsse. Standardmäßig ist zudem eine Dante-Karte verbaut, die 32x32 Kanäle I/O bei 96 kHz (oder 64x64 Kanäle bei 48 kHz) über eine redundante Dante-Verbindung bietet. Ein optionales redundantes Paar SSL X-Light-Anschlüsse bietet 256 bidirektionale Kanäle bei 96 kHz zwischen Konsole und Bühne über ein einziges Kabel mit robusten Steckern. Auf der Rückseite befinden sich außerdem Anschlüsse für MIDI, LTC, Wordclock und GP-I/O. Die Konsole verfügt über redundante Netzteile.