Die neue PURE DRIVE OCTO-Rackeinheit (ein 4-Kanal-Modell namens PURE DRIVE QUAD ist ebenfalls erhältlich) verfügt über eine integrierte USB-Soundkarte sowie einen flexiblen digitalen und analogen Ein- und Ausgangsbereich für die einfache Integration in einen hybriden Workflow. Dank dieser umfassenden Ein- und Ausgangsmöglichkeiten können Focus sowie andere Toningenieure und Produzenten bei Aftermath den SSL-Sound in jedes ihrer Projekte einbinden, selbst wenn die SSL-Konsole des Studios gerade für eine andere Session belegt ist. „Wenn ich über ein SSL-Pult arbeiten würde, könnte ich einige der Filter, etwas von der Attack und etwas von der Wärme nutzen. Jetzt kann ich das über mein PURE DRIVE OCTO-Interface erreichen. Das finde ich großartig; ich halte das für phänomenal!“, sagt er.
Focus’ gesamte Karriere – ja, sein ganzes Leben – ist untrennbar mit dem Hip-Hop verbunden, der in diesem Jahr sein bedeutendes 50-jähriges Jubiläum feiert. Er wurde neun Monate vor dem Ereignis geboren, das heute als Geburtsstunde des Hip-Hop gilt: der Party am 11. August 1973 in der Bronx, bei der DJ Kool Herc mit zwei Plattenspielern den Instrumental-Break eines Songs verlängerte. Diese Party löste eine globale kulturelle Revolution aus, angefangen von diesen frühen Tagen des Beat-Juggling mit Vinyl-Breaks bis hin zu den wegweisenden Produzenten der 80er Jahre, die mit dem Aufkommen von Samplern und Drumcomputern um die seltensten Platten wetteiferten, um sie zu samplen. Es ist keine Überraschung, dass Focus… zu einem der ikonischsten Produzenten des Hip-Hop heranwachsen sollte – er ist praktisch Hip-Hop-Adel, der Sohn des verstorbenen Bernard Edwards, Mitbegründer und Bassist der R&B-Ikonen Chic, deren „Good Times“ 1979 von The Sugarhill Gang mit „Rapper’s Delight“ zum ersten kommerziellen Mainstream-Hit des Rap gemacht wurde.
Focus… hat bahnbrechende Tracks für eine lange Liste prominenter Künstler produziert, darunter Dr. Dre, Eminem, Kendrick Lamar, Snoop Dogg, Anderson Paak, Rick Ross, John Legend, The Game, Ice Cube, Busta Rhymes, Fabolous, 50 Cent, ScHoolboy Q, Joe, Christina Aguilera, Jennifer Lopez, Beyoncé, Lil Wayne, Amerie, Christina Milian, Mac Dre, Marsha Ambrosius und viele andere.