Warwickshire, Großbritannien, 25. März 2026 – Der Sounddesigner und Toningenieur Richard Brooker und seine Frau Rachel Shakespeare, Cellistin, Musikvermittlerin und Leiterin von Leos Strings, haben ihr Studio „Brookspeare Music“ mit einem analogen 32-Kanal-Mischpult vom Typ Solid State Logic ORIGIN aufgerüstet, das mit einem in den Mittelblock integrierten, fortschrittlichen 8-Kanal-DAW-Controller vom Typ UF8 ausgestattet ist. Das Ehepaar hat sich auf Remote-Streicheraufnahmen für Fernsehen, Film und Spiele in dem Studio spezialisiert, das sich in einem Gebäude hinter ihrem Haus in einem kleinen Dorf in den West Midlands in England befindet.

Der Umstieg auf ein analoges Mischpult in der heutigen Welt des digitalen Audios ist für Brooker, einen seit über 35 Jahren in der Branche tätigen Veteranen, der seine ersten Erfahrungen beim Mischen an analogen Mischpulten im Theater, auf Tournee, bei Rundfunkveranstaltungen und im Aufnahmestudio gesammelt hat, gewissermaßen eine Rückkehr zu den Wurzeln. Brooker, der zuvor im Studio eine DAW-Bedienoberfläche nutzte und sich dabei oft durch Menüs und Untermenüs wühlen musste, bemerkt: „Mit dem ORIGIN habe ich das Gefühl, dass alles direkt vor mir liegt. Es wird zu einer Erweiterung deiner selbst, deiner Gedanken und deiner Einstellungen. Ich kann alles, was das Mischpult gerade macht, sehen, indem ich einfach von links nach rechts schaue. Es funktioniert hervorragend als traditionelles analoges Mischpult, passt aber auch perfekt in ein modernes, DAW-gesteuertes Studio, insbesondere mit dem UF8-Controller.“

Streichinstrumente aufnehmen und vieles mehr

Der Großteil der Arbeit bei Brookspeare Music besteht darin, Streichersätze für Film-, Fernseh- und Videospielkomponisten aus aller Welt aufzunehmen. Manche hören zu und verfolgen die Sessions aus der Ferne, sagt Brooker, während andere einfach die Partitur und ein Demo schicken. Bei kommerziellen Aufnahmen beträgt die Mindestdauer einer Session in der Regel drei Stunden. Als Besonderheit bietet Brookspeare Music jedoch auch eine Alternative an. „Wir buchen die Musiker für einen Tag und verkaufen dann Zeitfenster, sodass Komponisten nur für eine Stunde Studiozeit und die Arbeitszeit der Musiker bezahlen. Wir haben einen ganzen Arbeitstag, die Musiker werden alle angemessen bezahlt, und die Komponisten müssen nicht für Zeit bezahlen, die sie gar nicht benötigen.“

Brooker ist seit Jahrzehnten in vielen verschiedenen Bereichen der Tonbranche tätig. Zu seinen Theaterproduktionen zählen „Dreamgirls“, „Funny Girl“, „The Bodyguard“ und „Bend It Like Beckham“. Er hat verschiedene Live-Musikübertragungen abgemischt, darunter das Glastonbury Festival und die Proms für die BBC. Zudem kann er auf eine lange Liste von Live-Mischungen zurückblicken, bei denen er mit Künstlern wie Björk, Simon Le Bon und Petula Clark zusammengearbeitet hat.

Brooker hat bei Brookspeare Music eine Vielzahl unterschiedlicher Instrumente und Stimmen aufgenommen. „Wir haben Gesangs- und Dialogaufnahmen gemacht. Ich hatte schon ein Schlagzeug dort. Ich hatte schon Bands dort. Wir hatten Blechbläser, Holzbläser und eine Harfe. Es sind also nicht nur Streicher.“

Maximale Flexibilität

Aber egal, was Brooker gerade aufnimmt, sagt er, seine Signale laufen immer über die PureDrive™-Mikrofonvorverstärker des ORIGIN. „Ich kann entweder einen transparenten, wunderschönen, kristallklaren, unverfälschten Klang erzielen oder etwas Drive hinzufügen. Alles geht dann über meine Wandler direkt in Pro Tools. Dann habe ich die Wahl, es entweder zurück in die Stereogruppen des Mischpults zu leiten, es durch den Buskompressor zu schicken und so aufzunehmen, oder ich kann das Ganze einfach als einzelne Spuren ablegen, was fantastisch ist. Die Flexibilität ist also unglaublich.“

Außerdem, so fährt er fort, „habe ich mit dem UF8 die Steuerung von Pro Tools und die Fader-Steuerung direkt am Mischpult. Es gibt nichts, was mir noch fehlen würde.“ Nun, eine Sache gibt es doch, sagt Brooker – er hätte gerne Kompressoren auf seinen Eingangskanälen. Und jetzt, mit der Veröffentlichung des ORIGIN EVO, erwägt er, einige seiner Module gegen die EVO-Version auszutauschen, die die legendäre Dynamiksektion der SSL E-Serie enthält.

Wenn er außerhalb der Konsole etwas Farbe ins Spiel bringen möchte, fügt er hinzu: „Ich habe einen SSL Fusion, den ich ziemlich oft benutze. Und ich bin gerade dabei, auch in den SSL THE BUS+ Kompressor zu investieren.“

Ein inspirierendes Layout und eine unvergleichliche Schaltungstechnik

Als Brooker darüber nachdachte, von einem DAW-Controller auf eine analoge Konsole umzusteigen, stand das Summieren ganz oben auf seiner Wunschliste. „Wenn alles zusammenkommt, klingt es einfach nie so wie über eine analoge Konsole – und vor allem nicht über eine SSL. Es gibt diesen typischen SSL-Sound, und der ist jeden Cent wert. Deshalb wollte ich SSL-Schaltkreise haben, und ich wollte einen echten SSL-Buskompressor.“

Ein weiterer Vorteil einer großformatigen Konsole im Regieraum ist laut Brooker der Marketing-Schub. „Ich glaube, das hat unser Profil gestärkt. Die Leute schauen sich unsere Website an, sehen die ORIGIN und denken: ‚Das ist ein richtiges Studio.‘ Wenn jemand das Studio betritt, bleibt er stehen und es gibt einen kleinen Moment des Staunens. Ich glaube, die Leute erwarten von kleineren Studios gar nicht mehr, dass sie eine Konsole dieser Größe und Qualität haben. Die physische Anordnung und Größe der Konsole ist wirklich etwas Besonderes; sie ist einfach wunderschön. Ich fühle mich inspiriert zu arbeiten, wenn ich dahinter sitze. Und dann ist da natürlich – das versteht sich eigentlich von selbst, aber ich sage es trotzdem – der Klang. Ich liebe den Klang von SSL-Konsolen und was sie in einen Mix einbringen, besonders den Bus-Kompressor.“

Derzeit ist Brooker FOH-Tontechniker für die 80er-Jahre-Urgesteine Haircut 100 und Tom Bailey von den Thompson Twins, die alle noch auf Tournee sind, und wird in diesem Jahr zudem mit Holly Johnson von Frankie Goes to Hollywood zusammenarbeiten. Darüber hinaus mischt er verschiedene Arena-Shows und gestaltet Theateraufführungen, darunter ein bevorstehendes Musical auf einem Kreuzfahrtschiff. „Wir haben auch im Studio viel zu tun“, berichtet er. „Ich mische gerade ein Album und habe einige Tracks für einen Künstler abgemischt, die gerade veröffentlicht wurden. Und obendrein nehmen wir Streicher für verschiedene Kunden auf. Es ist viel los, aber es macht Spaß.“